Meisterprüfung

Der Meisterbrief ist der wichtigste Qualifikationsnachweis im Handwerk und ein entscheidender Schritt zur Selbständigkeit und für eine Karriere in Handwerk und Industrie.

Mit der erfolgreichen Ablegung der Meisterprüfung verfügt der Absolvent über den „Großen Befähigungsnachweis". Durch das Meisterdiplom wird umfassendes theoretisches Wissen und praktisches Können im Parkettlegerhandwerk, in kaufmännischen Belangen, der Ausbildung und dem selbstständigen Arbeiten bescheinigt. Es gestattet einen Betrieb zu führen sowie Auszubildende auszubilden.

Perspektiven:

Parkettlegermeister haben die Chance, einen eigenen Handwerksbetrieb zu gründen oder einen bereits bestehenden Betrieb selbstständig zu übernehmen und fortzuführen. Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal, auf das viele Kunden Wert legen.

Voraussetzungen / Zulassung:

Die Zulassung zur Prüfung erhält gemäß der Handwerksordnung, wer die Gesellenprüfung im Parkettlegerhandwerk oder in einem damit verwandten Handwerk (z. B. Schreinerhandwerk) bestanden hat.

Wer eine andere Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat, muss zusätzlich eine mehrjährige einschlägige praktische Tätigkeit (mind. 24 Monate) im Parkettlegerhandwerk nachweisen.

Ohne eine anerkannte Berufsausbildung muss eine sechsjährige Berufspraxis im Parkettlegerhandwerk nachgewiesen werden können.

Die Handwerkskammer kann auf Antrag in Ausnahmefällen von der Zulassungsvoraussetzung befreien.

 

Weitere Infos zur Zulassung erhalten Sie bei der Handwerkskammer für Mittelfranken:

Website: www.hwk-mittelfranken.de

E-Mail: christine_linhardt@hwk-mittelfranken.de

Tel.: 0911-5309-248

 

Vorbereitung zur Meisterprüfung:

Die Meisterprüfung wird unterteilt in vier Bereiche:

 

Teil 1 und 2 - Fachpraxis und Fachtheorie

Teil 3 und 4 - wirtschaftlich/rechtliche Kenntnisse und Ausbildereignungsprüfung

Teil 1 und 2

Vorab: Zum 1. Juli 2020 tritt die aktualisierte Meisterprüfungsverordnung in Kraft. Unser Vorbereitungskurs in den Teilen 1 und 2 wird zur Zeit auf die neuen Prüfungsanforderungen inhaltlich umgestellt. Es wird sich eine höhere Anzahl an Unterrichtsstunden ergeben und voraussichtlich muss die Teilzeitform (s. nachstehend) geändert werden.

Die nachstehenden Informationen beziehen sich noch auf den  Meisterkurs in bisheriger Form. Wir bitten dies zu beachten. 

 

Vorbereitungslehrgänge für die Teile 1 und 2 bietet unsere Innung etwa alle zwei Jahre an.
Der Schulungsort ist Bamberg. Beschult wird in Teilzeitform, jeweils im 14-Tages-Rhythmus von Donnerstag bis Samstag. Zeitraum des Kurses: Oktober bis etwa Ende März des Folgejahres, darauf folgt die Prüfung vor dem Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer für Mittelfranken.

 

Über aktuell geplante Vorbereitungslehrgänge informieren wir Sie gerne. Bitte übermitteln Sie uns Ihre Anfrage über das Kontaktformular.

Teil 3 und 4

Vorbereitende Lehrgänge mit abschließender Prüfung in den Teilen 3 und 4 bieten auch andere Handwerkskammern an. Es ist durchaus möglich, diese Teile bereits im Vorfeld an der Handwerkskammer im eigenen Wohnbereich zu absolvieren.

 

Kursinfos erhalten Sie direkt bei Ihrer zuständigen Handwerkskammer.

Förderung:

Eine Förderung wird in vielen Fällen bewilligt. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de/ .

Meisterbonus in Bayern:

Jeder erfolgreiche Absolvent der beruflichen Weiterbildung zum Meister oder zu einem gleichwertigen Abschluss erhält einen Meisterbonus in Höhe von aktuell 2.000 Euro (Stand Mai 2020). 

Berechtigt sind Absolventen mit Wohnsitz oder Beschäftigungsverhältnis in Bayern. Informationen zu den Richtlinien finden Sie unter

www.stmwi.bayern.de/mittelstand-handwerk/aus-und-weiterbildung/meisterbonus/